Unsere Welpen

 Der A-Wurf
Am 02.02.05 kamen im Kennel of Didingwe elf gesunde Welpen auf die Welt. Vier Rüden und sieben Hündinnen wurden zwischen 12:30 Uhr und 20:38 Uhr von Oribi geboren, davon zwei Rüden und vier Hündinnen mit Ridge und zwei Rüden und drei Hündinnen ohne Ridge. Vater ist unser Ridgesetter Oz Design "Asir".
 

 

Oribi hat, obwohl das erste Mal Mutter, instinktsicher alle "Arbeiten" selber erledigt: die Eihäute aufgemacht, die Nabelschnur abgequetscht, die Nachgeburt gefressen und die Welpen trocken geleckt.

Alle Welpen haben selbständig zum Gesäuge gefunden und sich zum ersten Mal an der Muttermilch gestärkt. Allerdings mussten sie sich zuerst noch wiegen lassen: der leichteste Welpe hatte 390 g, der schwerste 515 g.

Nach zehn Tagen hatten fast alle vorschriftsmäßig ihr Gewicht verdoppelt, aber wir haben beim täglichen Wiegen schon darauf geachtet, dass die leichteren zuerst an die Milchbar kamen. Meistens haben aber die Welpen selber in zwei Schichten getrunken.

 
Am 24. Tag wurde schon nach eigenständigem Verlassen der Wurfbox (immerhin sind 20 cm zu überwinden) in der Küche herum gelaufen, gebellt, geknurrt, das Geschwisterchen angerempelt oder man kratzte sich hinterm Ohr. Um Mama Oribi zu entlasten, fütterten wir ab dem 26. Tag zu. Der Papa Asir war manchmal schon ungehalten, wenn er von einem Sohn geweckt wurde. Er knurrte ihn an, wenn er ihm zu nahe kam. Schließlich ist Asir doch lieber wieder ins Wohnzimmer auf seine Couch gegangen, weil´s ihm zuviel wurde. Nach 4 Wochen zogen die Welpen in unser Esszimmer um: da hatten sie dann ihren Freilauf, konnten auf die Terrasse hinaus und wir hatten unsere Küche wieder...
 

Als es dann endlich wärmer wurde und wir die Terrassentür länger geöffnet halten konnten, sah der Welpenauslauf bald entsprechend aus: die Yukka wurde als toller Spielplatz entdeckt, die Sandkiste ausgescharrt, man kraxelte auf die Liege aus Drahtgeflecht, rumpelte über das ausgelegte, gebogene Blech, dass es schepperte, schleppte Tannenzweige als Beute ins Haus und fühlte sich in der milden Frühlingssonne auf der dicken Decke Hunde wohl.

 

Die Entwurmungen und Impfungen wurden gut vertragen, Wild- und Rindfleisch mit Nudeln oder Haferflocken förmlich eingesaugt, das "übliche" Welpenfutter ebenfalls verschlungen, der Welpentest, das Autofahren, die Wurfabnahme: es war eine sowohl körperlich wie seelisch sehr anstrengende Zeit, die uns aber viele neue Freunde gebracht hat und unser Rudel noch vergrößert hat: Aziza Huntress of Didingwe hat das Privileg, bei ihren Eltern groß werden zu dürfen.

Der B-Wurf

Am 8.2.2007 kam mit 10 gesunden Welpen  der zweite Wurf von Oribi im Kennel "of Didingwe" zur Welt, 6 Rüden und 4 Hündinnen, davon ein Rüde und eine Hündin ohne Ridge. Vater ist der Asir-Sohn Chipangali´s Lukka.

 

 

wir markieren unsere Welpen aus Sicherheitsgründen nicht mit Bändchen sondern mit eingeschorenen Ziffern.

 

Der C-Wurf

Am 9.7.2009, ab 9 Uhr, kam der dritte Wurf unserer Oribi auf die Welt. Vater ist Maisha Mianzo Chango von Heidi Schmalzbauer http://www.chango-maisha-mianzo.de

Maisha Mianzo Chango

Es wurden zwei Hündinnen und 7 Rüden geboren, davon zwei Rüden ohne Ridge. Leider hatten wir in diesem Wurf auch einen Welpen mit Dermoid Sinus.

ganz neu....

und 14 Tage alt

und drei Wochen

Hier mit 6 Wochen im Auslauf, mit ihrem Babysitter Adjiri:

       

"Ein ganz normaler Tag"

Aufstehen um 6 Uhr, Bad usw., anziehen.

In der Küche eine erste Geruchsprobe: alles ok! Typischer Welpenkackigeruch.
Begrüßung der großen Hunde.
Die 9 Kleinen schreien schon wie am Spieß - und das ist wörtlich zu nehmen.
Sie schreien, als würde Schlimmes passieren.
Stimmt auch:
Ihr Futter ist noch nicht fertig!!!!!!!!!!!!
Während Claus sich um unser Frühstück kümmert und das Futter der Welpen
herrichtet - es muss sehr gut eingeweicht sein - richte ich mir meine
Latexhandschuhe her, schaue, dass genügend Kosmetiktücher und die guten
Servietten parat liegen ( beides brauche ich zum Einsammeln einzelner
Kackis), schnappe mir Eimer mit Wasser und zwei Putztücher sowie den
Schrubber.
Schuhe gewechselt und hinein zu den Welpen.
Noch hält die Absperrung der Schleuse, sodass ich trockenen Fußes in das
Welpenzimmer komme. Alle sind in der Wurfbox, da sie da auch ihr Frühstück
erwarten. Mit einem Kleintiergitterelemet wird der Ausschlupf der Wurfbox
blockiert und der Schuber eingeschoben. Nun sind sie in der Wurfbox
"gefangen" und der Gefangenenchor ist - wir wissen es - bis auf die Strasse
zu hören.
Unzählige Liter Urin, harmlos auch Welpenpipi genannt, haben die Zeitungen
über Nacht durchfeuchtet. Die Kackis liegen meist am Rand, leider auch
manchmal zertrampelt und verteilt. Die Zeitungen werden vorsichtig
zusammengerollt, kurz in trockenes Zeitungspapier gerollt und, wie praktisch,
zum Fenster hinaus geworfen. Da steht eine 60l Mörtelwanne bereit.
Grob trockne ich den Boden mit einem Wischtuch, das mehrfach im Kübel
ausgewaschen werden muss.
Dann kommt das große Handtuch als Welpentischdecke in die Box, ein kurzes
Wiwiwi von mir und die Futterschüsseln fliegen ein.
Kurzes Verteilen der Welpen weil sie doch noch nicht bis 4 zählen können:
vier links, fünf rechts, so passt es.
Schnell lege ich einige Zeitungen aus, schon drängelt einer am Ausgang: ich
öffne Schuber und Ausschlupf und schon wird die Zeitung für ein erstes Pipi
aufgesucht. Nach der Blase drückt auch der Darm, und so bleibe ich noch eine
viertel Stunde, um die nächsten Häufchen einzusammeln und zu kontrollieren.
Wenn dabei die Box leer ist, wird auch sie noch mit sauberen Tüchern geputzt
und neue Bettis hinein gelegt.
Wenn dann fast alle wieder müde vom Fressen und Ka.... sind, wird noch mal
gründlich sauber gemacht, neue Decken verteilt und - ich bin schweißgebadet
und habe eigentlich keinen Appetit mehr auf Frühstücken......

Gegen 10 Uhr wird die Bagage dann wieder richtig munter und wir machen einen
Ausflug durch die Küche in den Garten. Das klappt sehr gut!
Ich helfe ihnen über die Absperrung, und sie besuchen kurz ihre Mutter und
folgen dann ihrem Neffen Adjiri hinaus in den Garten. Ein kurzes Wiwiwi holt
auch den letzten noch hinaus.
Um halb 12 gibt es dann im Pavillon das Mittagessen - wie vornehm!
Wenn sie dann müde werden, rufe ich sie wieder zurück ins Haus. Die
Sommerwespen haben unseren Garten entdeckt und ich traue ihnen nicht. Und ich
möchte auch nicht, dass sie mit ihren kahlen Bäuchen am kühlen Boden liegen.
Ein kurzes Wiwiwi hilft ihnen, sich zu orientieren, und hinein geht's durch
die Küche. Wieder helfe ich ihnen bei der Absperrung ins Welpenzimmer. Da
können sie nun geschützt Schnucki machen.

Bis zum Aufwachen....

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