
Oribi
hat, obwohl das erste Mal Mutter, instinktsicher alle
"Arbeiten" selber erledigt: die Eihäute aufgemacht,
die Nabelschnur abgequetscht, die Nachgeburt gefressen und die
Welpen trocken geleckt.
Alle Welpen haben selbständig zum
Gesäuge gefunden und sich zum ersten Mal an der Muttermilch
gestärkt. Allerdings mussten sie sich zuerst noch wiegen lassen:
der leichteste Welpe hatte 390 g, der schwerste 515 g.
Nach zehn Tagen hatten fast alle
vorschriftsmäßig ihr Gewicht verdoppelt, aber wir haben beim
täglichen Wiegen schon darauf geachtet, dass die leichteren
zuerst an die Milchbar kamen. Meistens haben aber die Welpen
selber in zwei Schichten getrunken. |
 Als es dann endlich wärmer wurde und wir die Terrassentür
länger geöffnet halten konnten, sah der Welpenauslauf bald
entsprechend aus: die Yukka wurde als toller Spielplatz entdeckt,
die Sandkiste ausgescharrt, man kraxelte auf die Liege aus
Drahtgeflecht, rumpelte über das ausgelegte, gebogene Blech, dass
es schepperte, schleppte Tannenzweige als Beute ins Haus und
fühlte sich in der milden Frühlingssonne auf der dicken Decke
Hunde wohl. |
 Die Entwurmungen und Impfungen wurden gut vertragen, Wild- und
Rindfleisch mit Nudeln oder Haferflocken förmlich eingesaugt, das
"übliche" Welpenfutter ebenfalls verschlungen, der
Welpentest, das Autofahren, die Wurfabnahme: es war eine sowohl
körperlich wie seelisch sehr anstrengende Zeit, die uns aber
viele neue Freunde gebracht hat und unser Rudel noch vergrößert
hat: Aziza Huntress of Didingwe hat das Privileg, bei ihren Eltern
groß werden zu dürfen. Der B-Wurf Am 8.2.2007 kam mit
10 gesunden Welpen der
zweite Wurf von Oribi im Kennel "of Didingwe" zur Welt, 6 Rüden und
4 Hündinnen, davon ein Rüde und eine Hündin ohne Ridge. Vater
ist der Asir-Sohn Chipangali´s Lukka.

wir markieren unsere Welpen aus Sicherheitsgründen nicht mit
Bändchen sondern mit eingeschorenen Ziffern.
Der C-Wurf Am 9.7.2009, ab 9 Uhr, kam der dritte Wurf
unserer Oribi auf die Welt. Vater ist Maisha Mianzo Chango von Heidi
Schmalzbauer http://www.chango-maisha-mianzo.de

Maisha
Mianzo Chango Es wurden zwei Hündinnen und 7 Rüden geboren, davon
zwei Rüden ohne Ridge. Leider hatten wir in diesem Wurf auch einen
Welpen mit Dermoid Sinus. 
ganz neu.... 
und
14 Tage alt 
und drei
Wochen Hier mit 6 Wochen im Auslauf, mit ihrem Babysitter Adjiri:

"Ein
ganz normaler Tag"
Aufstehen um 6 Uhr, Bad usw., anziehen.
In der Küche eine erste Geruchsprobe: alles ok! Typischer
Welpenkackigeruch.
Begrüßung der großen Hunde.
Die 9 Kleinen schreien schon wie am Spieß - und das ist wörtlich
zu nehmen.
Sie schreien, als würde Schlimmes passieren.
Stimmt auch:
Ihr Futter ist noch nicht fertig!!!!!!!!!!!!
Während Claus sich um unser Frühstück kümmert und das Futter der
Welpen
herrichtet - es muss sehr gut eingeweicht sein - richte ich mir
meine
Latexhandschuhe her, schaue, dass genügend Kosmetiktücher und die
guten
Servietten parat liegen ( beides brauche ich zum Einsammeln
einzelner
Kackis), schnappe mir Eimer mit Wasser und zwei Putztücher sowie
den
Schrubber.
Schuhe gewechselt und hinein zu den Welpen.
Noch hält die Absperrung der Schleuse, sodass ich trockenen Fußes
in das
Welpenzimmer komme. Alle sind in der Wurfbox, da sie da auch ihr Frühstück
erwarten. Mit einem Kleintiergitterelemet wird der Ausschlupf der
Wurfbox
blockiert und der Schuber eingeschoben. Nun sind sie in der Wurfbox
"gefangen" und der Gefangenenchor ist - wir wissen es -
bis auf die Strasse
zu hören.
Unzählige Liter Urin, harmlos auch Welpenpipi genannt, haben die
Zeitungen
über Nacht durchfeuchtet. Die Kackis liegen meist am Rand, leider
auch
manchmal zertrampelt und verteilt. Die Zeitungen werden vorsichtig
zusammengerollt, kurz in trockenes Zeitungspapier gerollt und, wie
praktisch,
zum Fenster hinaus geworfen. Da steht eine 60l Mörtelwanne bereit.
Grob trockne ich den Boden mit einem Wischtuch, das mehrfach im Kübel
ausgewaschen werden muss.
Dann kommt das große Handtuch als Welpentischdecke in die Box, ein
kurzes
Wiwiwi von mir und die Futterschüsseln fliegen ein.
Kurzes Verteilen der Welpen weil sie doch noch nicht bis 4 zählen können:
vier links, fünf rechts, so passt es.
Schnell lege ich einige Zeitungen aus, schon drängelt einer am
Ausgang: ich
öffne Schuber und Ausschlupf und schon wird die Zeitung für ein
erstes Pipi
aufgesucht. Nach der Blase drückt auch der Darm, und so bleibe ich
noch eine
viertel Stunde, um die nächsten Häufchen einzusammeln und zu
kontrollieren.
Wenn dabei die Box leer ist, wird auch sie noch mit sauberen Tüchern
geputzt
und neue Bettis hinein gelegt.
Wenn dann fast alle wieder müde vom Fressen und Ka.... sind, wird
noch mal
gründlich sauber gemacht, neue Decken verteilt und - ich bin schweißgebadet
und habe eigentlich keinen Appetit mehr auf Frühstücken......
Gegen 10 Uhr wird die Bagage dann wieder richtig munter und wir
machen einen
Ausflug durch die Küche in den Garten. Das klappt sehr gut!
Ich helfe ihnen über die Absperrung, und sie besuchen kurz ihre
Mutter und
folgen dann ihrem Neffen Adjiri hinaus in den Garten. Ein kurzes
Wiwiwi holt
auch den letzten noch hinaus.
Um halb 12 gibt es dann im Pavillon das Mittagessen - wie vornehm!
Wenn sie dann müde werden, rufe ich sie wieder zurück ins Haus.
Die
Sommerwespen haben unseren Garten entdeckt und ich traue ihnen
nicht. Und ich
möchte auch nicht, dass sie mit ihren kahlen Bäuchen am kühlen
Boden liegen.
Ein kurzes Wiwiwi hilft ihnen, sich zu orientieren, und hinein
geht's durch
die Küche. Wieder helfe ich ihnen bei der Absperrung ins
Welpenzimmer. Da
können sie nun geschützt Schnucki machen. Bis zum Aufwachen....
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